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Einführung

DRB 32

DRM-Empfang


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Der folgende Screenshot zeigt den DRM-Empfang des Senders Wertachtal der Deutschen Welle auf 3.995MHz in Verbindung mit der DREAM-Software in der Wasserfall-Spektraldarstellung.

Das Signal ist abends meist recht stark und eignet sich somit gut für Empfangsversuche.

Das DRM-Spektrum liegt scharf begrenzt symmetrisch zur 12KHz ZF-Mittenfrequenz und belegt im Gegensatz zu analogen Modulationsarten jederzeit die gleiche Bandbreite.

Obwohl das Signal-Rauschverhältnis (SNR) über 23dB liegt, kommt hier keine Audio-Decodierung zustande.

Ursache ist ein langsam driftender Interferenz- bzw. Störträger, der im linken Teil des DRM-Spektrums sichtbar ist.


Einige Minuten später hat sich die Situation geändert; der Interferenzträger ist jetzt frequenzmässig weiter (nach unten) gedriftet und befindet sich nun ausserhalb des DRM-Spektrums:

Jetzt ist störungsfreier Empfang möglich, das SNR ist gleichzeitig auf über 28dB angestiegen.


Abschliessend noch einige technische Hinweise:

Störungsfreier DRM-Empfang ist ab einem SNR von etwa 13dB möglich.

DRM-Empfang ist immer dann gestört, wenn sich ein gleichstarker bzw. stärkerer Träger innerhalb des DRM-Spektrums befindet.

Starkes Fading (Schwund), welches als wellenförmiges Muster wie oben innerhalb des Spektrums sichtbar ist, beinträchtigt aufgrund der Robustheit des DRM-Modulationsverfahren den Empfang praktisch nicht.

Da die 2.ZF der DiRaBox 12KHz beträgt, erstreckt sich das DRM-Spektrum symmetrisch zur 12KHz Markierung. Bei DRM-Empfang übernimmt die DREAM-Software automatisch die Feinabstimmung & Zentrierung, sobald ein empfangswürdiges DRM-Signal erscheint.

Die mit der DiRaBox-Steuersoftware ControlPanel abgestimmte Frequenz wird in der spektralen Signaldarstellung immer auf der 12KHz-Linie wiedergegeben.

Bei Analogempfang muss der Cursor zur Wiedergabe dann auch entsprechend auf 10KHz gesetzt werden. Bedingt durch das 15KHz breite ZF-Filter werden alle Signale +/- 7.5KHz um die 12KHz-Markierung unverzerrt wiedergegeben.